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Historie des Vereins

1973 gründete sich der Verein als e.V. aus einer karnevalistischen Interessen-gemeinschaft, die seit 1970 bestand, gab sich eine Satzung und den Namen:

„Erste Walheimer Karnevalsgesellschaft“

Am Anfang hatte man sich nur dem Straßenkarneval verschrieben, nicht zuletzt wegen Mangel an geeigneten Räumlichkeiten. Ein kleiner Rosenmontagszug wurde ins Leben gerufen, der sich in der dörflichen Umgebung lebhaften Zuspruchs erfreute, was durch eine zahlreiche Zugteilnahme der Bevölkerung zum Ausdruck kam.

1973 gab es die erste Sitzung, damals noch in der Turnhalle der Walheimer Schule, wo man 3 Jahre gastierte.

Im Laufe der Zeit kamen dann Veranstaltungen an den Karnevalstagen dazu, sodass der Verein in ein Zelt ausweichen musste, wozu wir bis heute mangels einer geeigneten Halle weiterhin gezwungen sind, mit all den sich daraus ergebenden Vor.- und Nachteilen.

Schon in den ersten Jahren wurden Uniformen angeschafft für Damen wie für Herren, wobei dann die Entscheidung auf die Vereinsfarben „Rot – Weiß“ fiel, was bis heute noch unsere Vereinsfarben darstellt. Ein Fanfarencorps wurde gegründet, die unentbehrlichen Mariechen kamen dazu. Eine Ballettgruppe existierte über etliche Jahre, abgelöst wieder von einer Showgruppe, schließlich weiter ergänzt durch Kindergruppen, Bambinis und kleiner Garde. Je nach Interesse der Teil-nehmenden mal stärker, mal schwächer besetzt, rekrutierte sich doch alles letztlich aus einer dörflichen Gemeinde und Umgebung, was wahrscheinlich auch für etliche andere Vereine ein Problem darstellt.

Trotz oder wegen dieser Bewegung im Verein wurde dieser im Laufe der Zeit zu einem festen Bestandteil des Vereinslebens in Walheim, und alle Hochs und Tiefs führten doch zu einer stattlichen Mitgliederzahl.

Durch eine von unseren Mariechen gewünschte Teilnahme an Tanzwettbewerben ergab sich dann ein Beitritt der Karnevalsgesellschaft in den BDK und den AAK im Jahre 1984, wobei als Patenverein dankenswerterweise die „Burtscheider Lachtauben“ fungierten.

1976 traten wir auch dem Europakarneval bei, und stellten mit Herrn Dieter Goetzenich auch einmal einen Europaprinzen, dessen Herkunft zwischen Belgien,

Holland und Deutschland abwechselt. Viele Auftritte und Empfänge waren die Folge, sowie jede Menge Reisen in benachbarten Ländern, sehr anstrengend, aber auch irgendwie schön.

Natürlich gab es auch Rückschläge: Der 1. Golfkrieg ließ die Sitzung und den Rosenmontagsumzug platzen, letzteren dann auch im Jahr darauf durch extremen Sturm im westlichen Deutschland.

Es fällt schwer, dann in den Folgejahren diese Scharte auszuwetzen. zumal das Interesse am Karnevalsumzug kontinuierlich nachließ, sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Zuschauern.

In diesem Jahr entschloss sich deshalb die Vereinsführung, abgesegnet durch die Mitglieder zu einem radikalen Schnitt: Die Verlegung des Umzuges auf den Karnevalssamstag. Eine richtige Entscheidung, gehen doch Karnevalsumzüge im Rheinland sonntags, montags oder dienstags, warum dann nicht auch samstags, wie des Öfteren z. B. in Belgien zu sehen.

Bekannt ist die KG für Ihre klasse Sitzungen. Nahezu alle Größen des rheinischen Karnevals zählten schon zu unseren Gästen, sei es Mainz, Köln oder Düsseldorf, dazu an Bauchrednern alles was Rang und Namen hat.

Vielleicht auch Folge von fehlenden Kräften in Sachen Büttenrede und Parodie in den eigenen Reihen. Natürlich waren auch öfter „die drei Atömchen“ zu Gast in ihrer besten Zeit, waren sie doch damals die klassischen Vertreter des Aachener Karnevals.

Es ist der Vereinsführung bis jetzt jedenfalls immer gelungen, einen gesunden Mix zwischen Büttenreden, Parodie, Gesang, Show und Tanz zu finden.

Man kann nur hoffen, dass es dem Verein gelingt auch in Zukunft dieses Niveau zu halten, soll doch eine breite Palette aus Kinder- und Straßenkarneval, Besuche und Empfänge auswärtiger Vereine genau so dazu gehören wie Besuche in Altenheimen,

Kindergärten oder Seniorenabenden.

Ein eigenes Vereinsheim im alten Bahnhof in Walheim, dankenswerterweise ermöglicht worden durch die Verwaltung gibt uns die Möglichkeit, unseren Tanzgruppen die nötigen Räumlichkeiten für Training und Einstudieren der Tänze zu geben, sowie dem Fanfarencorps die richtigen Proberäume.

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Verwaltung, Bevölkerung und Ortsvereinen erscheint uns als das beste Rezept für eine gedeihliche und erfolgreiche Vereinsarbeit zu sein, sodass man auch in Zukunft sagen kann:

Es lohnt sich, wobei auch immer, Gast zu sein bei der

 

 

„Ersten Walheimer Karnevalsgesellschaft 1973 e.V.”